Im Kindergarten Schneckenhaus ist jedes Kind willkommen – so wie es ist. Mit seinen eigenen Stärken, seinem Tempo und seiner Persönlichkeit. Wir begleiten Kinder dabei, die Welt zu entdecken, Beziehungen zu gestalten und selbstbewusst zu wachsen.
Unsere pädagogische Arbeit basiert auf dem Gedanken der Inklusion: Kinder mit und ohne Beeinträchtigung spielen, lernen und leben gemeinsam. Auch unterschiedliche kulturelle Hintergründe und individuelle Entwicklungswege sehen wir als Bereicherung für unsere Gemeinschaft.

Gemeinsam stark – mit Vertrauen, Offenheit und Respekt

Eine vertrauensvolle Atmosphäre, stabile Beziehungen und gegenseitige Wertschätzung sind für uns die Grundlage für gelingende Entwicklung. Wir möchten, dass sich Kinder bei uns sicher fühlen, eigene Ideen einbringen können und ernst genommen werden.

In altersgemischten Gruppen bieten wir offene und vielfältige Lern- und Spielmöglichkeiten. So kann jedes Kind im eigenen Tempo Erfahrungen sammeln und dabei ganz individuelle Wege gehen. Fehler verstehen wir als wichtigen Teil des Lernprozesses – sie gehören dazu und helfen, Neues zu entdecken.

Unsere Krippenkinder sind von Anfang an Teil der Gemeinschaft. Sie haben eigene Bezugserzieher*innen und zu Beginn angepasste Aktivitäten und Tagesabläufe, die ihren individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Gleichzeitig fördern wir gezielt das gemeinsame Lernen und Spielen von kleinen und großen Kindern, um den Übergang aus dem Krippenbereich in den Elementarbereich behutsam zu gestalten. Dieser erfolgt gruppenintern, sobald die Kinder reif genug sind, um an den Angeboten der „Großen“ teilzunehmen. Dort erwarten sie unter anderem gezielte Langzeitprojekte wie TheaKu (TheaKu = Theaterpädagogik und kulturelle Bildung zur Förderung von Sprache, Kreativität und sozialen Kompetenzen), die speziell für die Elementarkinder konzipiert sind.

Unsere Kita verstehen wir als ein „weltoffenes Dorf“, in dem jedes Kind einen festen Platz hat. Die eigene Gruppe mit den vertrauten Bezugserzieher*innen bildet dabei den persönlichen Hafen des Kindes – ein Ort der Geborgenheit, der Sicherheit und der Zugehörigkeit.
Von diesem stabilen Ankerpunkt aus machen sich die Kinder auf den Weg, erkunden andere Räume, begegnen Kindern aus anderen Gruppen und nehmen an gruppenübergreifenden Aktivitäten teil – sei es beim Stromern durchs Haus, im Garten oder in verschiedenen Bildungsbereichen.
So erleben die Kinder sowohl Halt im Vertrauten als auch Offenheit für Neues. Der eigene Hafen bleibt dabei immer der Ort, an den sie zurückkehren können – mit Freundschaften, Spielkameraden und verlässlichen Erwachsenen, die ihnen Sicherheit geben.